Wie man es nicht macht: Klassische Patzer bei Agenturwahl

Agenturen auswählen? So nicht! Die Top-Flops.

In der hektischen Welt der Agenturauswahl kann es schnell passieren, dass man in die eine oder andere Falle tappt. Doch manche Fehler sind so klassisch, dass sie fast schon zum guten Ton gehören. Oder etwa nicht? In diesem Artikel werfen wir einen humorvollen Blick auf die typischen Patzer, die man bei der Auswahl einer Agentur besser vermeiden sollte – es sei denn, man strebt eine dramatische Episode im Marketing-Drama an. Machen wir uns also gemeinsam auf eine Reise durch die Irrungen und Wirrungen der Agenturwahl.

1. Der Preis ist heiß – Billiger heißt besser, oder?

Ein günstiges Angebot klingt verlockend. Warum mehr zahlen, wenn es auch billiger geht? Weil manchmal das Billigere teurer kommt. Es ist wie beim Billigflieger: Am Ende zahlt man für jedes Extra, einschließlich Sauerstoff. Wer hier nicht aufpasst, sitzt schnell in der Marketing-Version eines unbequemen Economy-Sitzes.

2. Portfolio? Nicht nötig! Wir vertrauen blind!

Ein Portfolio zu bewerten, ist natürlich völlig überbewertet. Warum sich durch erfolgreiche Fallstudien wühlen, wenn das Bauchgefühl bereits Ja schreit? Dieser Ansatz ist besonders nützlich, wenn man später erklären möchte, warum die Kampagne aussieht, als hätte der Praktikant freie Hand gehabt.

3. Referenzen sind für Anfänger: Wir kennen niemanden!

Wer braucht schon Meinungen anderer Kunden, die die Agentur bereits getestet haben? Das ist etwas für Skeptiker und Pessimisten! Stattdessen lieber auf die glanzvollen Versprechen der Agentur setzen. Wer braucht schon Sicherheit, wenn er Abenteuer haben kann?

4. Briefings sind für Bürokraten: Improvisieren!

Ein detailliertes Briefing bindet nur unnötig Ressourcen. Die wahren kreativen Genies benötigen nichts weiter als ein Stichwort und freien Lauf. Das Ergebnis ist oft so überraschend wie ein unangekündigter Besuch der Schwiegereltern.

5. Chemie ist nur was fürs Labor, nicht für Teams!

Die persönliche Chemie zwischen Agentur und Auftraggeber? Unwichtig! Solange die Rechnungen bezahlt werden, wird die Zusammenarbeit schon irgendwie funktionieren. Harmonie ist schließlich nur ein Mythos in alten griechischen Sagen.

6. Kreativität ist überschätzt: Wir nehmen Standard!

Warum das Rad neu erfinden, wenn man das alte noch irgendwie zum Rollen bringen kann? Kreativität und Innovation sind nur Buzzwords. Setzen Sie stattdessen auf Bewährtes – auch wenn es mehr nach 1980 als nach 2023 aussieht.

7. Meetings schippern ohne Agenda: Wer braucht das?

Agenden sind wie Beipackzettel: Niemand liest sie wirklich. Besser ist es, sich in Meetings treiben zu lassen – irgendwo wird man schon ankommen. Und wenn alle Stricke reißen, gibt es immer noch das gute alte „Wir melden uns“.

8. Feedback-Kultur? Lieber stumm als produktiv!

Feedback zu geben, kann so ermüdend sein. Warum nicht einfach schweigen und hoffen, dass die Agentur Gedanken lesen kann? Das fördert die kreative Herausforderung und macht jede Präsentation zu einem spannenden Ratespiel.

9. Verträge sind dehnbar: Wer liest das Kleingedruckte?

Das Kleingedruckte ist für Detektive und Anwälte. Ein echter Marketing-Profi verlässt sich auf mündliche Zusagen und das universelle Prinzip von Treu und Glauben. Wer braucht schon rechtliche Sicherheit, wenn er stattdessen spannende Überraschungen erleben kann?

10. Langfristige Partnerschaften? Wir lieben One-Night-Stands!

Warum sich langfristig binden, wenn das Marketing-Äquivalent eines One-Night-Stands so viel aufregender ist? Ständig wechselnde Agenturen bringen Abwechslung und damit nie enden wollende Neuorientierungen – ideal für alle, die Routine hassen.

11. Technologieverständnis optional: Digital, was ist das?

In einer Welt, in der Digitalisierung überall ist, entscheiden Sie sich für den charmant nostalgischen Ansatz: Digitales Marketing ist wie Voodoo – mysteriös und nicht wirklich zu verstehen. Bleiben Sie analog in einer digitalen Welt; das hebt Sie ab!

12. Projektmanagement nach Gefühl: Wer braucht schon Struktur?

Strukturiertes Projektmanagement ist etwas für Langweiler. Echte Kreativität entsteht im Chaos. Also weg mit dem Gantt-Diagramm und her mit spontanen Ideen in letzter Minute. Das hält alle Beteiligten auf Trab und das Adrenalin hoch.

Zwar mögen einige der genannten Strategien auf den ersten Blick verlockend erscheinen, doch sollten sie mit einer gesunden Portion Ironie betrachtet werden. Eine sorgfältige Agenturauswahl, basierend auf durchdachten Kriterien und realistischen Erwartungen, führt zu nachhaltigeren und erfolgreicheren Partnerschaften. In diesem Sinne: Nehmen Sie sich diesen Artikel zu Herzen und tun Sie genau das Gegenteil von allem, was wir empfohlen haben. Dann steht einer fruchtbaren Zusammenarbeit nichts mehr im Weg!

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